So, oder so ähnlich, hat sich möglicherweise eine der Spitzengruppierungen im Schildbürgertum gegründet: die Vaterstädtische Vereinigung Lübeck.
Bereits 1949 ist die Vaterstädtische Vereinigung Lübeck dumm aufgefallen, als man versucht hat aus Lübeck und Umgebung ein eigenes Land zu machen. Sofern Lübecker also wieder auf Wikipedia zugreifen dürfen, lässt sich dort nachlesen, dass der feuchte Traum der Lokalpatrioten abgelehnt wurde.
Und da Lernkurve und Lübeck so gut zusammenpassen wie Lesen und Legasthenie, bemüht sich die Vaterstädtische Vereinigung Lübeck sechzig Jahre später immer noch um kleine aber feine Dämlichkeiten. Aus aktuellem Anlass propagiert die Vaterstädtische Vereinigung Lübeck, dass öfters der Bock zum Gärtner gemacht werden sollte. So erklärt Rechtsanwalt Felix Untermann, mit Nebenjob Pressesprecher der Vaterstädtischen Vereinigung Lübeck, trotz abgeschlossenem Studium, dass die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) künftig mit der Organisation des Weihnachtsmarkts beauftragt werden solle.
Das ist natürlich zum brüllen komisch, da die LTM ja durch das Verscherbeln der sonderangefertigten Lichterketten erst den Karren so richtig vor die Wand gefahren hat. (wie auch bei Brücken, Eisvergnügen usw usw..)
Ein Feuerwerk sinnbefreiter Aussagen:
"Eine Organisation des Weihnachtsmarkts durch die LTM ist unerläßlich, um eine hohe Qualität des Angebots und eine Abstimmung mit anderen vorweihnachtlichen Aktivitäten der Stadt sicherzustellen"
"Als Weihnachtsstadt muss sich Lübeck schließlich mit Städten wie Nürnberg oder Berlin messen."
LüBECKBLOG würde an dieser Stelle gerne wissen, wieviel Humor man haben muss, um eine Organisation durch die LTM als 'unerlässlich' zu bezeichnen.
Nichts, aber auch rein gaaaaaaaaaaar nichts, spricht dafür, dass die LTM irgendetwas organisieren kann, ausser beim Personalmanagement auf Parteibücher zu achten.



















