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Rückwärts immer, vorwärts nimmer!

von HLJan @ 2008-11-21 - 16:10:47

So, oder so ähnlich, hat sich möglicherweise eine der Spitzengruppierungen im Schildbürgertum gegründet: die Vaterstädtische Vereinigung Lübeck.
Bereits 1949 ist die Vaterstädtische Vereinigung Lübeck dumm aufgefallen, als man versucht hat aus Lübeck und Umgebung ein eigenes Land zu machen. Sofern Lübecker also wieder auf Wikipedia zugreifen dürfen, lässt sich dort nachlesen, dass der feuchte Traum der Lokalpatrioten abgelehnt wurde.
Und da Lernkurve und Lübeck so gut zusammenpassen wie Lesen und Legasthenie, bemüht sich die Vaterstädtische Vereinigung Lübeck sechzig Jahre später immer noch um kleine aber feine Dämlichkeiten. Aus aktuellem Anlass propagiert die Vaterstädtische Vereinigung Lübeck, dass öfters der Bock zum Gärtner gemacht werden sollte. So erklärt Rechtsanwalt Felix Untermann, mit Nebenjob Pressesprecher der Vaterstädtischen Vereinigung Lübeck, trotz abgeschlossenem Studium, dass die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) künftig mit der Organisation des Weihnachtsmarkts beauftragt werden solle.
Das ist natürlich zum brüllen komisch, da die LTM ja durch das Verscherbeln der sonderangefertigten Lichterketten erst den Karren so richtig vor die Wand gefahren hat. (wie auch bei Brücken, Eisvergnügen usw usw..)



Glühwein, Licht, Wurst

Ein Feuerwerk sinnbefreiter Aussagen:
"Eine Organisation des Weihnachtsmarkts durch die LTM ist unerläßlich, um eine hohe Qualität des Angebots und eine Abstimmung mit anderen vorweihnachtlichen Aktivitäten der Stadt sicherzustellen"
"Als Weihnachtsstadt muss sich Lübeck schließlich mit Städten wie Nürnberg oder Berlin messen."

LüBECKBLOG würde an dieser Stelle gerne wissen, wieviel Humor man haben muss, um eine Organisation durch die LTM als 'unerlässlich' zu bezeichnen.
Nichts, aber auch rein gaaaaaaaaaaar nichts, spricht dafür, dass die LTM irgendetwas organisieren kann, ausser beim Personalmanagement auf Parteibücher zu achten.


 
 

http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Heilmann

von HLJan @ 2008-11-15 - 17:06:11

Lübeck, Hansestadt der Dichter und Denker, zeigt sich von seiner durchdachtesten Seite: Mancher internetaffine Leser mag sich noch an die brüllendkomische Dämlichkeit der Julius Bär Bank erinnern, als diese sich in den USA den dümmsten Richter einer Kleinstadt ausgesucht haben, um die internationale Seite Wikileaks zu sperren. Das hat auch geklappt, zumindest kurzfristig.
Der Anwalt der Julius Bär Bankengruppe hat es zumindest für wenige Tage geschafft die Domain zu sperren, was dann aber aufgrund nichtendenwollender Hähme für die Bank, den Richter und die amerikanische Domainverwaltung zum Desaster wurde.

Lübeck hat daraus nichts gelernt. Absolut gar nichts.
So hat Lutz Heilmann von Die LINKE in Lübeck tatsächlich einen "Richter" gefunden, der Wikipedia.de hat sperren lassen.


Der Justizdom von Lübeck



Wikipedia kennt in diesem Zusammenhang ein Phänomen:
Der „Streisand-Effekt“ ist ein Phänomen im Internet: Der Versuch, bestimmte Informationen zu entfernen, kann dazu führen, dass diese noch stärker verbreitet werden.

Herr Heilmann hat es nun auf die meistgelesene Webseite im deutschsprachigen Netz geschafft.

Gewaltsame Übergriffe auf Heimreisende

von HLJan @ 2008-10-27 - 17:46:10

"Eine Gruppe von rund 50 vermummten und überwiegend schwarz gekleideten Personen attackierte am Samstagabend, um 18.48 Uhr, einen Regionalexpress der Deutschen Bahn am Haltepunkt Lübeck St. Jürgen."

"Gewaltbereite Personen haben unter dem Deckmantel des VfB Lübeck einen aus Rostock kommenden Zug, in dem sich Fans von Holstein Kiel befanden, mit Wurfgeschossen attackiert und dabei billigend in Kauf genommen, unschuldige Personen erheblich zu verletzten. Bei den Tumulten an der Bahnstation hat außerdem eine Stahlkugel einen Bus des Stadtverkehrs schwer beschädigt."

"Dass vermummte Gewalttäter allerdings an einem Bahnhaltepunkt auf durchreisende Fans warten, ist bislang in Schleswig-Holstein einmalig. "Das ist eine neue Qualität in den Auseinandersetzungen", erklärt Andreas Sankewitz, Regionalvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP)." (Bildgalerie)

Ja ne, Lübeck halt.

Sondereinsatzkommando

von HLJan @ 2008-10-22 - 18:09:55

In Lübeck gibt es eine schnelle Eingreiftruppe bei ganz peinlichen Blamagen.
Ein Vollzeitjob mag man meinen.
Diese para-politische Truppe firmiert unter der Kennung "Posse HL" und wirkt auf der Webseite wie ein Geheimbund mit Halskrausenfetisch.

Wie LüBECK BLOG berichtete, gab es da ja diese leicht dämliche Lösung mit der Weihnachtsbeleuchtung.
Nun ist den Lübecker Bild Nachrichten zu entnehmen, dass dank einer 20.000€ Spende der Firma Possehl Umweltschutz und weiteren 60.000€ der Interessensgemeinschaft Lübeck-Management die "Weihnachtsstadt des Nordens doch leuchtet".
Unser Buchtipp: "Die fünfte Gewalt"



Der Posse HL Geldhubschrauber im Einsatz

Leider ist der Artikel in den Lübecker Bild Nachrichten etwas skurril:
-„Das ist super“, freut sich Andrea Gastager, Chefin des Lübeck und Travemünde Marketing (LTM).
-„Es ist toll, dass Lübeck als Weihnachtsstadt des Nordens doch leuchtet“, freut sich Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel (CDU).
-Begrüßt wird diese Initiative auch vom Lübeck-Management. „Wir warten schon lange auf das ganzheitliche Konzept“
usw. usw.

Nach einem gefühlten Liter Phrasoline lässt sich resümieren, dass Frau von Zastrow in ihrem Artikel artig jede Partei hat einen belanglosen Satz sagen lassen und wir uns 2009 sicherlich wieder auf einen neuen aufregenden Einsatz des Spezialkommandos Posse HL freuen können.

Lübeck nicht ganz helle....

von HLJan @ 2008-10-15 - 12:10:47

ist eigentlich nichts Neues, aber als Neuauflage überraschend verpackt worden.

Sie kennen noch das, was in Lübeck als Weihnachtsmarkt bezeichnet wird?
Also Wurstbuden, Bonsaibaumhändler, Autopflegemittel ...alles was man eigentlich schon von jedem Dorfjahrmarkt verbannt hat. Genau...bloß eingebettet in eine ach-so-tolle historische Altstadt und umgeben von einem festlich anmutenden Lichtermeer.

Pustekuchen! Schilda spielt seinen Joker aus und zeigt wie man einen desolaten Finanzhaushalt als Exponentialkurve gen Untergang steuert.
Bereits 2006 und 2007 sind Unsummen für eine zweifelhafte Rutschbahn ausgegeben worden; wahrscheinlich weil die Ehefrau eines Senators eine alte Postkarte mit schlittschuhfahrendem Volk vorm Holstentor auf einem Flohmarkt entdeckt hat und sich das dann irgendwie bei einem Kaffeekränzchen verselbstständigt hat, bzw. sie Ihrem Mann beim Lübeck und Travemünde Marketing GmbH bescheid gesagt hat.

Und bereits 2005, 2006 und 2007 ist aufgefallen, dass Geld das man für Blödsinn ausgibt nicht für sinnvolle Sachen wie Licht, Strassensanierung usw. zur Verfügung steht. Leider haben sich die ansässigen Kaufleute trotz Pistole auf der Brust nicht von der Stadt 'überzeugen' lassen, dass die Kleinsten den größten Beitrag leisten sollten, damit das Karstadt-Haus in der Innenstadt gut ausgeleuchtet ist und dafür im Gegenzug Arbeitsplätze erhält.

Die Lösung hat Lübeck schnell gefunden: einfach kein Licht mehr anmachen. So ist es bei Glühwein noch gemütlicher und gefährlicher Abends in der Innenstadt. Tja, mag man jetzt denken, da hätten die auch früher drauf kommen können, aber dann hätte es ja nicht zum GAU gereicht. Denn jetzt war das Geld natürlich so knapp, dass die individuell für Lübeck angefertigten Speziallichter verramscht werden mussten, bzw. möglicherweise auch zum Freundschaftspreis an Bekannte und Parteibuchbesitzer abgegeben wurde.

Neben dem hochinformativen Artikel in den Lübecker Bild Nachrichten hat sich Josephine von Zastrow sogar noch zu einer oportunistischen 'mutigen' Glosse hinreissen lassen: "Typisch Lübsch"

Leider natürlich völlig sinnbefreit: Der geäußerte Wunsch von Frau von Zastrow, dass gerade das Lübeck und Travemünde Marketing den Karren aus dem Dreck ziehen soll, wirkt befremdlich.

WebZwoNull Geschichten

von HLJan @ 2008-10-02 - 13:27:14

Ich kann diesen Beitrag veröffentlichen OHNE die neuen AGBs zu akzeptieren, was natürlich an den offensichtlich grottenschlechten Programmieren bei Blog.de liegt. Wie das geht?

Einloggen, AGBs nicht bestätigen, Hilfe aufrufen, Mein Blog.de aufrufen, Blog anzeigen lassen...und dann nur noch rechtsoben auf "Schreiben" clicken. Wenn man sich das Bookmarkt brauch man sich mit den AGBs von Blog.de gar nicht mehr zu befassen.
Lustig war die EMail von Blog.de "von:blog.de  betreff:'blog.de vermisst dich!'"
..denn genau da liegt ja das Problem: Wer kackendreist einfach 20 Seiten neue Verträge vorlegt und erwartet, dass diese ohne Diskussion unterschrieben werden, der scheint weder das Prinzip einer Community verstanden zu haben, noch aus den Fehlern anderer Klugscheisser gelernt zu haben.
Kennt einer der Mitarbeiter Wikipedia? Schonmal von GPL gehört?

Ähnlich dämlich und mindestens genauso ärgerlich ist Qype. Diese um ein Patriarchat ausgerichtete Community-Imitation unterliegt in ausnahmslos allen Entscheidungen ihrem Führer Stefan Uhrenbacher. CEO sagt man halt heute. Die Einnahmen aus Premiumanzeigen (40€/Monat) und der Vernetzung mit GooglesBranchencenter fließen in die Kasse von Qype. Die Rechte für alles (Fotos, Texte, Mails etc.) gehen in den Besitz von Qype über, die Pflichten (Haftung etc.)liegen ausschließlich beim User.
6 Euro Millionen sind aufgebraucht. Am 15.09.2008 gab es weitere 8 Millionen Euro..... irgendwo muss das Geld ja hin. :)

Du hast Infos, was Stefan Uhrenbacher mit den Millionen macht?
Schreib uns eine Mail oder einen Kommentar!

Dir hat auch niemand die Blog.de AGBs erklärt?
Schreib uns eine Mail oder einen Kommentar!

Geiselhaft für Lübecks Bürger

von HLJan @ 2008-08-24 - 13:40:50

Das Lübecks Steuerzahler permanent massiv von den Lokalpolitkern betrogen werden, weiss man nicht erst seit der Erpressung der Stadt durch den Dräger Konzern. Der will gerne Geld sparen, indem er Fahrzeuge ohne Versicherung oder gültige Zulassung auf öffentlichen Strassen fahren lässt.

Das Prinzip Geiselhaft hat sich bewährt, da es nur noch wenige Unternehmen in Lübeck gibt. Aber was passiert eigentlich noch alles?

Niederegger stellt z.B. Fachkräfte ein, die man gar nicht das ganze Jahr über braucht, geschweige denn bezahlen kann. Betriebsbedingte Kündigungen kosten leider sehr viel Geld.
Lösung? Geiselhaft nach Drägervorbild.

So gibt es wohl eine völlig illegale Abmachung zwischen J. G. Niederegger GmbH & Co. KG und der Stadt, für die der Lübecker Bürger mit seinen Steuern gerade stehen muss.

Das läuft dann so ab: Niederegger feuert nach der Saison seine Fachkräfte und diese erhalten von der ARGE Lübeck sofort den vollen Arbeitslosensatz und Niederegger zahlt keine Abfindung und vorallem keine Löhne ausserhalb der Saison. Zum Saisonbeginn fangen dann wieder alle Arbeiter vom Vorjahr an ohne sich bewerben zu müssen.
Pistole auf die Brust: Wenn die Stadt nicht mitmacht, zieht Niederegger weg.

Dieses Premium-Angebot der Stadt kann natürlich nicht jeder Unternehmer wahrnehmen. Sie benötigen entweder ein Parteibuch oder müssen eine Jahressteuer von mind. 100.000 Euro abführen (..oder Schmiergeld, wie man früher gesagt hat.)
Aber in Lübeck gab es ja schon öfters komische Arbeitsverträge.

Selbstentsorgungsbetriebe Lübeck

von HLJan @ 2008-04-02 - 16:37:16

Angenommen man macht mal wieder etwas so richtig dämliches und alle kriegen es mit.
Klar, passiert in Lübeck dauernd, aber aus Fehlern lernt man...wenn auch nur, wie man diese schnellstmöglich aus dem Focus der Aufmerksamkeit nimmt.

So schreiben die Spezialisten der Entsorgungsbetriebe Lübeck einen offenen Brief inklusive bösem Buben an den ewigen Bürgermeister Bernd Saxe.
Wagemutig wird über potentielle Einsparungen und ominöses Know-How schwadroniert, ohne sich auch nur eine Sekunde für das Altpapier-Tonnen-Desaster zu schämen.
So werden nun dank des großartigen Know-Hows der EBL jedem Bürger selten weniger als 2 Altpapiertonnen in den Garten geworfen...die meisten warten jedoch seit Jahren vergeblich auf eine Tonne für den gelben Sack.



Geplanter Altpapiertonnen-Absaugstutzen der EBL?

Also besonders stinkender Müll, der von Tieren gerne angenagt wird, bleibt weiterhin in hauchdünne Plastikbeutel verpackt, um die Gefahr von Seuchen zu maximieren.
Dafür wird im Gegenzug die Umwelt durch ein Überangebot an blauen Tonnen zusätzlich belastet, wie auch durch die zusätzlichen Fahrten der diversen alternativen Müllentsorger.
Bei der EBL gibt es anscheinend eine starke "Beratungsresistenz", die über das Maß des Erträglichen/Bezahlbaren hinausgeht:"Kosten für teure Berater hätten gespart werden können..:" schreibt man weiter in dem offenen Brief.
Wer die Homepage der Entsorgungsbetriebe besucht kriegt zu recht einen riesen Schreck. Sobald man im Quelltext sieht, dass das gesamte Seitenlayout in Tabellen programmiert wurde, erklärt das auch, warum die Seite immer ganz Links ausgerichtet ist und auf der rechten Seite nur endlose weisse Fläche folgt. Hätten sich die Retrofans der EBL beraten lassen, wäre dieses 90erJahre Desaster nie online gegangen.
Eigentlich sind städtische Einrichtungen ja verpflichtet einen barrierefreien Zugang zu bieten, aber das 'Know-How' hat dann wahrscheinlich verhindert die Seite zumindest W3C konform zu machen.

Kliniken gehören dahin wo Kranke sind!

von HLJan @ 2008-01-22 - 21:03:03

Europaminister und Spassvogel Uwe Döhring (SPD) fordert auf einer 'Expertentagung' eine umweltverträgliche Schifffahrt. Fordern kann man ja erstmal vieles, denn was das mit der Umwelt angeht ist Lübeck wahrscheinlich Europameister im Mist bauen. Voller Schmerzen erinnern wir uns an die Speichellache von Gunnar Uldall (CDU), als der Lübecker Hafen zu Geld gemacht werden sollte. Wie man munkelt kommt es nun ganz dicke auf Lübeck zu; die vor Jahren von der Stadt Lübeck illegal verklappten Abfälle in der Lübecker/Neustädter Bucht müssen geborgen werden. Der NDR recherchiert bereits ausführlichst, wer diesen Blödsinn eigentlich zu verantworten hat und wer es bezahlen wird. Fest steht aber schon jetzt:



DAS WIRD WIRKLICH TEUER.

Das mit der Reduzierung der Schulden zu Lasten von Jugendlichen, Arbeitsplätzen usw. hat sich also gar nicht ausgezahlt. Lübecks Schuldenberg wird angesichts der Blödheit Tradition Schildas weiter wachsen. Giftgas soll man halt auch nicht einfach so im Meer entsorgen...da hätte man auch früher drauf kommen können.
Zur Schmerzlinderung und um 5 Millionen einzusparen zieht glücklicherweise die Verwaltung des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein nach Lübeck;
grad im Umgang mit Geld kennt man sich hier ja bestens aus. Oder?

Achne, da war doch noch was: Der Wirtschaftsrat des VfB Lübeck soll zurücktreten.
Das der Fussballverein überhaupt einen Wirtschaftsrat benötigt ist bereits ein guter Grund sich Sorgen zu machen, der Verein gibt ja aber auch sonst oft genug Anlass zur Sorge.

Es wird ja aber meistens noch lustiger in Lübeck: So weint der Mannschaftskapitän des VfB Lübeck in einem offenen und schwer verständlichen Brief, dass er 'vom Rücktritt des Wirtschaftsrates in unserem Trainingslager' schwer getroffen sei.
Abgesehen von der mehrfachen unglücklichen Wortwahl in seinem offenen Brief, was einem Fussballer ja durchaus auch Authenzität verleiht, hätte man auch schon skeptisch sein können, wenn ein Verein vor der Pleite nochmal alle Spieler in die Türkei schickt.
'Unsicherheit, Ratlosigkeit und Zukunftsangst ist im Augenblick nur schwer aus unseren Köpfen zu bekommen.'
Sind im Augenblick...sind....sind...Es hilft nix. Wenn da wenigstens jemals Fussball rein gekommen wäre. ;)
Immerhin gibts einen der schon weiss wer der Schuldige ist..zumindest jetzt vor den Wahlen.

Den Geldabfluss am Laufen halten.

von HLJan @ 2008-01-08 - 14:27:51

Das komischerweise immer wieder die selben Akteure in Lübeck neue Desaster fabrizieren, zeigt sich an den Vorstands- und Aufsichtsratsposten der privatisierten Betriebe oder den Entscheidungen der Stadtverwaltung im Allgemeinen.
Ein anderer langjähriger Freund der Stadt Lübeck ist der gelernte Bühnenbilder Andreas Heller (wikipedia). Herr Heller ist in Lübeck unter anderem verantwortlich für das Buddenbrook Haus und das Günter-Grass-Haus. Und sollte es jemals ein Bernd Saxe Haus geben... wird es wahrscheinlich auch Herr Heller "entwickeln und konzipieren" dürfen/sollen/müssen.
Da aber leider zur Zeit niemand so wichtig und tot ist, dass es dem Steuerzahler zu vermitteln wäre eine Ausstellung dafür zu basteln, hat Herr Heller sich selbst auf die Suche gemacht. Und er ist wohl leider auch fündig geworden.

Einzigartiges Veranstaltungskonzept für Lübeck

Tatsächlich haben sich Politikfachkräfte der Stadt die Idee einer Mittelalter-Erlebniswelt in Lübeck für 24 Millionen Euro aufschwatzen lassen. Das schmerzt nicht nur im Geldbeutel sondern vorallem im Kopf. Während zivilisierte Städte sich Theater, Philharmonien oder Messegelände leisten, kriegt Lübeck das Einweg-Entertainment.
Von Molfsee ist man bereits nach 30 Minuten mehr als genervt; hingegen könnte man in eine Philharmonie ja auch öfters gehen...wechselndes Programm und so weiter, ...wäre möglich, wenn man dann nicht die Leitung wieder einer lokalen Spitzenkraft anvertrauen würde.
Abgesehen davon ist ein Mittelalter-Irgendwas so austauschbar wie die Sandworld, Iceworld oder sonst alles, was Lübeck sich in den letzten Jahren aus den Fingern gesogen hat.
Einen Günter Grass oder die Buddenbrooks gibt es nirgends sonst. Mittelmäßige Statisten im Lederwams zwischen Sperrholzbauten könnte man auch in jeder anderen Stadt machen, wenn Herr Heller da jemanden gefunden hätte, der so einen Blödsinn mitmacht.


 
 
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